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20   Landsgemeindeplatz

Der 1487 planmässig angelegte Landsgemeindeplatz auf der ältesten Stadtansicht von 1547. Die Ummauerung blieb bis 1794 bestehen. Bei den beiden «Baumhütten» handelt es sich um sogenannte zerteilte Linden, auf denen getanzt und offizielle Empfänge abgehalten wurden.
Bildnachweis: Chronik von Johannes Stumpf, 1547.

Dieser Platz wurde 1487 planmässig angelegt. Er diente der Stadt Zug für den Empfang hoher Gäste und natürlich der Durchführung der Landsgemeinde. Meist am ersten Maisonntag trafen sich hier Bürger (keine Bürgerinnen!), aus Stadt und Amt Zug (Ägeri, Baar und Menzingen), ab 1803 jene aus allen Gemeinden des Kantons Zug. Ein gemauerter Ring definierte bis 1794 genauer, wo die Landsgemeinden stattfanden. Erst seit der Seeabsenkung von 1591/1592 umfasst der Landsgemeindeplatz auch die heutigen Teile mit Platzwehri und Hafen. Am 5. Dezember 1847 fand hier die letzte Landsgemeinde statt. Der Platz wurde und wird seither für Feste, Märkte oder – bis 1988 – als Parkplatz genutzt.

1487Der Landsgemeindeplatz wird planmässig angelegt und ist fortan einer der Standorte für die Durchführung der Landsgemeinden.
1591–1592Durch die Seeabsenkung wird der Platz zum See hin erweitert und aufgeschüttet.
1794Der gemauerte Landsgemeindering wird abgebrochen.
5. Dezember 1847Die letzte Landsgemeinde Zugs findet auf dem Platz statt.
1988Der Zuger Architekt Peter Kamm gestaltet den Platz und die Umgebung um.

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